Dienstag, 18. Oktober 2016

chaotischer Beginn unserer Reise...

Am 3. September ging es los.. Unsere Anreise verlief nicht ganz wie geplant ab...., aber alles von vorne...

Der Grosse durfte am Samstag Nachmittag zu Freunden, damit wir uns etwas ausruhen konnten. Wir wollten um 18 Uhr los fahren und dann eigentlich im besten Fall Hamburg erreichen... Also mit der ersten Fahrt möglichst weit in den Norden hoch kommen.
Wir wurden bei unseren Freunden noch mit einem feinem Abendessen verköstigt. Fast pünktlich fuhren wir los.....

Zu Beginn verlief alles nach Plan bis wir auf den deutschen Autobahnen waren. Ein Stau nachdem anderen..... Staus wegen Baustellen und wegen Unfällen.... Wir sahen die Polizei und Krankenwagen. Im Stau war es auch speziell zu fahren. Mit dem Womo waren wir natürlich nicht wirklich wendig. Einmal war sogar Stau auf dem Pannenstreifen. Eigentlich wollte da die Polizei zum Unfall nach vorne fahren, ging aber nicht. Schrecklich! Und das alles in der Nacht vom Samstag. Unser Freund meinte noch, dass es so kommen könnte. Er war schon oft in diese Richtung unterwegs.

Morgens um 2 Uhr waren wir noch weit von unserem Ziel entfernt. Nur etwas über die Hälfte haben wir geschafft. Mein Mann fuhr das Meiste, ich nur die letzten beiden Stunden. Das erste Mal seit der Probefahrt, dass ich fuhr. Wir hielten auf einem Parkplatz der Autobahn, machten uns bettfertig und schliefen so ziemlich plötzlich ein. 

Um 7 Uhr morgens ging es dann auch schon wieder los. Es warteten gut 900 km. Highlights waren die Fähre von Deutschland nach Dänemark und die Öresundbrücke von Dänemark nach Schweden. Habe Fotos gemacht. Aufgrund des Regens ist das Ergebnis aber nicht wirklich sehenswert. Wir machten 3 Stopps mit Bewegung und Essen. Es regnete wie verrückt und war ziemlich anstrengend zum fahren.

Gegen 20 Uhr abends kamen wir dann endlich auf dem Camping an, kaputt und müde, aber zufrieden. Die Kinder machten wunderbar mit, bis auf die letzten 2 Stunden. Da waren Beide quengelig. Verständlich, den auch wir waren froh, als wir dann endlich angekommen sind.

Anbei noch ein paar Fotos und Eindrücke von unserem Camping in Helsingborg am Morgen danach. Später noch etwas mehr über Helsingborg und den Campingplatz!











Montag, 8. August 2016

Was muss alles mit für die Dauer von ein Monat?

Schon bald geht es los!!! 

:-) :-) :-)

Nicht mal mehr einen Monat.....

Bis jetzt haben wir die Tour in Richtung Skandinavien in etwa geplant. Nun müssen wir schon noch etwas genauer hinschauen. Im September ist es dann ja so, dass schon einige Campingplätze schliessen oder geschlossen haben. Mit Kindern dann noch lange einen Campingplatz suchen, ist dann vielleicht auch nicht so entspannend. Darum suchen wir uns auf der Route einige Plätze aus. Wir wollen aber trotzdem noch flexibel bleiben und keine Route fix planen oder feste Tage wann wir wohin reisen. Unser erster Halt möchten wir in der Gegend von Hamburg machen. So schauen wir in dieser Richtung, ob es einen kinderfreundlichen Stellplatz hat, vielleicht auch noch einer auf dem Weg unterwegs, wenn die Strecke zu lange wäre.

Nun aber zum Thema packen. Bei unserem Wohnmobil können wir 300 kg zuladen, bis wir 3,5 Tonnen erreicht haben. Das Wohmo wäre für mehr ausgelegt, ist es aber nicht zugelassen, da wir im Moment nur die normale PW Prüfung haben. In diesen 300 kg werden auch die Kinder und ich eingerechnet... Der Fahrer ist mit einem Standartgewicht bereits eingerechnet.


Präventionsvideo der Kantonspolizei Zürich


Da muss man sich schon genau überlegen, was mit soll und was nicht.

Was wir uns zum Beispiel fragen, sollen die Schneeketten mit oder nicht? Wir waren ja auch schon im September im Norden und es kann da gut unter Null Grad werden. Sollen wir Tisch und Stühle mitnehmen? Sitzen wir überhaupt oft draussen oder eher nicht. Auf den meisten Campingplätzen hat es oft eine Möglichkeit am Tisch draussen zu Essen, allenfalls mit anderen Campinggästen.

Auch werden wir Sommerkleider mitnehmen sowie auch schon eine warme Jacke für den Grossen und für den Kleinen einen warmen Anzug. Im Notfall kann man ja immer waschen oder auch mal was einkaufen gehen. Reisen ja innerhalb der Zivilisation herum ;-).

Was ich sicher genug mitnehme, sind Medikamente für den Notfall. Was gegen Fieber, was gegen Erkältung, Schmerzen und was man so braucht. Essen werden wir nur wenig mitnehmen. Lieber kaufen wir unterwegs Nahrungsmittel von der Region ein und probieren Spezialitäten aus. Haben wir bis jetzt oft so gemacht. Im Laden wissen Sie ja meistens auch, wie man die Dinge so zubereitet. Man muss nur Fragen und meistens macht es Ihnen auch noch Spass und man kommt mit den Einheimischen ins Gespräch.

Auch Themen sind Velo (Platz hätten wir ja genug in der Garage) und Kinderwagen. Unsere Velo nehmen wir sicher nicht mit, ev. das Velo von unserem Grossen. In Dänemark haben wir die Erfahrung gemacht, dass man an den meisten Orten Velos mieten kann. Was aber mit muss, ist der Kinderwagen. Dies wird für diesen Monat nämlich Schlafplatz (Babyschale) und auch Spielort sein.

Sonntag, 7. August 2016

TCS Camping St. Moritz im Sommer

Bereits im letzten Herbst waren wir auf dem TCS Camping St. Moritz und da hat es uns schon gut gefallen (Link zum Bericht im September 2015). Dieses Mal war es nicht anders, obwohl wir schon etwas mehr Erfahrung auf Campingplätzen haben. 

Wir wurden wieder sehr freundlich empfangen oder kann man sagen noch freundlicher? Die Lady, welche den Platz führt und bewirtschaftet hat uns nämlich wieder erkannt. Noch nie war ein Campingplatz so voll wie dieser, da wir ja immer zu "Nicht-Ferien-Zeiten" unterwegs waren. Es war aber kein Problem und nicht zu nah. Was wir cool fanden, das Zelte und Wohnmobile sowie Wohnwagen quer durchmischt gestellt waren.

Der Spielplatz sieht immer noch gleich aus bzw. hat allenfalls etwas mehr Holzspäne unter den Spielgeräten, wenn die Kinder runter fallen würden. Erneuert wurde nichts. Was aber super ist, in den Sommerferien an den Wochenenden wird für die Abendzeit eine Hüpfburg aufgestellt. Das wussten wir nicht und waren total positiv überrascht. Unser Grosser fand es spitzenmässig. Trotz strengem Tag mit viel wandern und segeln, fand er noch die Energie eine Stunde zu hüpfen!



Was wir dieses Mal auch nutzten war das Aufenthaltszelt. Irgendwie haben wir dies das letzte Mal gar nicht gesehen. Wir machten Apéro für meine Schwiegerfamilie und Freunde. Auch waren noch andere Campinggäste im Zelt und es verteilte sich gut. Es hat da auch eine Kochgelegenheit, Festbänke und Tische sowie ein Sofa. So konnten alle ein Plätzchen finden. Nebenan war der Spielplatz und die Sanitäranlagen.

Am Freitag gab es sogar einen Willkommensapéro vom Camping aus. Leider haben wir diesen verpasst im ganzen Besuchshallo, was wir hatten.

Was im Engadin einfach schön ist im Sommer, dass es nicht heiss wird. Es war warm und man konnte kurzärmlig raus, in der Nacht kühlte es aber toll ab. Da war ich schon froh, dass wir mit den Kids drinnen frühstücken konnten. Mir wäre es draussen zu kalt gewesen für ein gemütliches Frühstück. Was ich am Camping so liebe, dass man dann am morgen raus geht, an die frische Luft. Darum nutze ich auch immer die Dusche auf dem Campingplatz und nicht die im Wohnmobil, im Gegensatz zu meinem Mann. Man spürt dann die Natur so schön, wenn alles erwacht. Auch sind auf dem Camping die Menschen offen und freundlich, quer durch, ob alt oder jung.



Wir waren ja das erste Mal zu Viert unterwegs. Der Kleine war 2 Monate alt. Wir sind überrascht wie gut es ging, auch das schlafen. Ich schlief mit dem Grossen im Hubbett und der Kleine war in der Kinderwagen-Schale auf dem Tisch. So konnte ich ihn gleich nehmen, wenn er in der Nacht kam. In Sendungen am Fernseher habe ich schon gesehen, dass es Leute gibt, die ein Kinderbett aufstellen im Wohnmobil. Dies wäre bei uns gar nicht möglich und ich verstehe auch nicht ganz, wieso man dies macht. Aber, dass muss ja jeder selber wissen.

Da wir im September einen Monat unterwegs sein wollen, war dies ein guter Start zu Viert.


Samstag, 26. März 2016

Camping Morteratsch: Ein Highlight

Wir waren noch nie bei so guten Wetterprognosen mit unserem Wohmo unterwegs oder es kam uns jedenfalls so vor. Die, die regelmässig mitlesen, wissen dass wir unser Wohmo seit letztem August haben. Also, wäre das gut möglich :-).

Also, machten wir uns schon am Freitag morgen früh auf den Weg Richtung Camping Morteratsch! Nur schon die Fahrt war ein Traum. Wir hatten zwar schon einiges an Verkehr, da ja noch Weltcup Skirennen in St. Moritz waren, aber wir nahmen uns Zeit. Auf dem Julier fuhren wir auf die Seite und genossen bei schönstem Wetter ein einfaches Mittagessen und etwas die Aussicht! Mein Mann schnappte sich gleich die Fotokamera und zog los....



Als wir dann ankamen, war die Rezeption nicht besetzt. Die Öffnungszeiten sind im Wintert ja oft, auch verständlicherweise, etwas anders als im Sommer. Bei der Rezeption hatte es genug Informationen und es war alles gut beschrieben. Die Verteilung kam uns zuerst ein bisschen chaotisch vor, ein wildes Durcheinander, nicht wie üblich diese Reihe für Dauercamper und diese Reihe für die anderen Camper. Wir spazierten durch die Anlage. Es kam mir ziemlich idyllisch vor. Es waren oft ein paar Plätze beieinander und dann kam wieder Wald oder Bäume dazwischen. Natürlich war der Campingplatz kleiner als im Sommer. Ein Teil war nicht geräumt, der im Sommer auch offen ist und an einen kleinen See angrenzt. 



Wir suchten uns einen Platz aus, in der Nähe der sanitären Gebäude. Der Platz war auch gut zugänglich und einfach mit dem Wohmo zu erreichen. Wir hatten keine Lust noch die Schneeketten hervor zu holen. Uns wurde dann von der Familie Käch gesagt, welche den Campingplatz führt, dass dies im Winter der beliebteste Platz ist.... 

Als wir uns eingerichtet hatten, entspannten wir uns. Im Wohmo wurde es richtig warm von der Sonne. Draussen taute es stark, also der Schnee schmolz und viel Wasser war auf den Wegen. In der Nacht gefror das Wasser und wurde zu Eis. Da musste man aufpassen, aber das gehört in dieser Zeit einfach dazu. Unser Sohnemann "sändelete" im Schnee und wir genossen die Ruhe, die Sonne und die Wärme, die frische Luft. Wir waren total entspannt. Als Sohnemann keine Lust mehr hatte, kam er ins Wohmo rein. Auf dem hinteren Bett machten wir uns es gemütlich und dann ging es los...... Die Eichhörnchen kamen hervor. Sie tollten und spielten, grabten, kletterten und stritten. Es war einmalig und man konnte gar nicht genug kriegen. Man muss dazu sagen, dass es auch auf dem ganzen Camping frische Hirschspuren hatte. Da wir immer total ko waren, haben wir in der Nacht zuwenig Ausschau gehalten.


Spielplatz
Nun gingen wir den Spielplatz unsicher machen. Dieser war vis à vis von der Rezeption. Wir mussten ja sowieso noch an die Rezeption und uns anmelden. Der Spielplatz war noch in tiefem Schnee, aber der Zugang war mit wegen frei geschaufelt und die Kinder sind ja kreativ. So konnte ich mich hinsetzen und Sohnemann vergnügte sich auf dem Spielplatz, baute Schnee rutschen und nutze die vorhandenen Geräte. 
Im Sommer habe es auch noch diverse Bäche durch den um einiges grösseren Campingplatz. Die seien nicht zu tief und die Kinder spielen oft da und leben Ihre Kreativität in der Natur aus.



Empfang:
An der Rezeption wurden wir freundlich von Herr Käch empfangen. Er erklärte uns alles auf dem Camping und war sehr freundlich. Gleich bei der Rezeption hat es ein kleines Bistro (haben wir nie benutzt) und einen kleinen Laden. Dieser ist super sinnvoll, da man schon etwas ausserhalb von Pontresina ist. Obwohl, man hatte Busverbindungen in Richtung Pontresina, etc. Auch könnte man zum Restaurant Morteratsch laufen und da ist eine Zugstation, ca. 20 Minuten zu Laufen.

Sanitären Anlagen:
Es hat sogar Familienduschen (Dusche, WC, Lavabo und Wickeltisch). Was noch sinnvoll wäre, einen Stuhl oder eine kleine Bank darin, was aber aufgrund des Platzes schwierig ist. Sie sind nicht allzu gross. Auf unserer Reise in Dänemark haben wir Familienduschen kennen gelernt und fanden diese einfach genial. Dort hatte man gut als mehrköpfige Familie darin platz.
Ich als Mama kann gemütlich fertig duschen und Sohnemann kann noch ein Buch anschauen. Zu Dritt ist die Familiendusche wahrscheinlich zu eng. Wir fanden es aber trotzdem total praktisch. Da unser Sohnemann so gerne putzt, hat er dies übernommen und ich habe noch fertig geduscht. Da die Anlage gut beheizt war, konnte man ihn gut schnell so lassen. Danach haben wir uns beide fertig gemacht. Man fühlte sich fast wie zuhause.
Zum Resten der sanitären Anlagen: diese waren gut beheizt, sehr schön und neu gemacht, total sauber und gemütlich. Wir fühlten uns wohl. 
Um Geschirr abzuwaschen war gleich am gleichen Ort und auch sehr sauber. 



Aufenthaltsraum:
Der Aufenthaltsraum ist im alten Teil des Gebäudes. Man kann da kochen und essen.
Es hat noch ein Fonduestübli. Wenn man Fondue machen möchte, bekommt man das Zubehör und darf dieses dann im Fonduestübli machen. Im Aufenthaltsraum hätten wahrscheinlich nicht alle Freude. Finde ich eine gute Idee. Es wird aber noch was umgebaut auf den Sommer. 

Es werden auch Attraktionen Angeboten, die man Buchen kann. Die Aushänge sind bei der Rezeption.



Unser Fazit: Für Familien mit Kinder sehr geeignet. Man ist Naturnah, idyllisch in den Bergen und hat viele Möglichkeiten. Mit dem ÖV ist man trotzdem gut erschlossen. Man wird freundlich empfangen, auch wenn viel los ist. Ab Mai sind wir mit Baby unterwegs. Auf diesem Camping wäre dies kein Problem und ziehen wir auch in Betracht. So könnte nämlich unsere Familie im Engadin unser Baby auch noch etwas geniessen und müsste nicht immer ins Unterland kommen.

"Eine Perle in den Bergen für die ganze Familie!"

Nachdem wir nun einige Camping Plätze gesehen haben, möchte ich Euch in der nächsten Zeit mal eine Zusammenfassung präsentieren. Man schaut die Campingplätze anders an und kann auch vergleichen.


PC 7 Flugshow für Ski Weltcup

Montag, 22. Februar 2016

Wieso campen?

Schwierige Frage! Wahrscheinlich gibt es X Gründe und für alle Camper sind diese wieder anders.

Habe gerade letzthin eine Reportage im Fernseher gesehen. Drei Paare und alle haben andere Gründe und auch andere Vorstellungen, was Campen ist. Ich konnte mich keinem so richtig anschliessen. Fand es aber trotzdem spannend.

Wieso ich campe?

Mir gibt es ein Gefühl von Freiheit, zu Wissen, wir könnten jederzeit los ziehen. Das Wohnmobil steht immer bereit, dass wir uns eine Auszeit gönnen können.

Auch ist es mit Kindern eine unkomplizierte Art unterwegs zu sein. Man hat immer alles dabei und bleibt flexibel. Doch ist man nicht immer am gleichen Ort. Natürlich gibt es auch Camper, welche immer am gleichen Ort sind oder gehen. Diese haben andere gute Gründe, wieso das Campen für Sie das Beste ist. Wir haben das Wohmo, da wir gerne unterwegs sind. Natürlich werden wir den einen oder anderen Campingplatz wieder besuchen, gerade bei Wochenendausflügen sehr praktisch.




Für mich ist campen auch Familienzeit. Man muss zwar kochen und abwaschen. Man macht dies aber eher zusammen. Zuhause wuselt man immer rum und der eine macht das und der andere etwas anderes. Bei uns ist es zumindest so. Ich bin am Wäsche machen und mein Mann macht was im Büro. Sohnemann spielt. Darum hat unser Sohn sicher auch so Spass am campen. Wir haben dann einfach Zeit füreinander. Wir sind noch mehr draussen als sonst. Irgendwie weiss unser Sohnemann auch immer was mit sich anzufangen. Zuhause mit den vielen Spielsachen klappt das oft nicht so.

Auf dem Campingplatz kommt man auf sehr unkomplizierte Art und Weise in Kontakt mit anderen Menschen. Kinder gehen gleich auf Kinder zu und fragen ob sie mitspielen dürfen oder ob unser Sohn mitspielen möchte. Bei Erwachsenen ist es nicht anders. Gerade beim letzten Wochenendausflug. Kaum ausgestiegen, kam schon jemand auf meinen Mann zu und fragte ihn nach den Erfahrungen mit unserem Wohmo. Genau auf diese Weise haben wir auch schon von Campingplätzen erfahren, welche wir noch besuchen möchten. Natürlich gibt es da auch unterschiedliche Menschen, solche die eher zurück gezogen campen. Auch dies ist in Ordnung. 

Für uns ist es auch unser kleines Eigenheim auf Rädern. Hier kann man einfach weiter, wenn einem die Nachbarn nicht mehr passen :-). Hatten wir auch schon, auf einem Deutschen Camping Platz zwischen lauter Dauercamper und wir die einzigen mit Kind. Da haben die anderen etwas komisch geguckt. Meistens sind die Reisenden nicht am gleichen Ort wie die Dauercamper. So stört man einander nicht. Wir haben schon kuriose Wohnmobile und Wohnwagen sowie die Besitzer dieser gesehen. Ich finde aber, dass man einander Leben lässt, so wie man ist! Das gefällt mir. (Dazu noch: Auf einem Camping hatte einer einen Altar mit Buddha aufgebaut und immer Musik gehört, wahrscheinlich Tag und Nacht. Also wenn wir vorbei gingen immer..... Es större aber niemanden! Total cool!)

Das sind die Gründe, die mir aktuell gerade einfallen. Natürlich gibt es noch einige und vielleicht ändern sich diese auch mit der Zeit. Keine Ahnung. Im Moment stimmt es einfach so, wie es ist.

Bald bekommen wir nochmals Nachwuchs. Bin dann gespannt, wie es dann so wird mit campen. Eine längere Reise ist eigentlich geplant, wenn alles gut läuft!



Dienstag, 16. Februar 2016

Campingplatz Eienwäldli in Engelberg: Erholung pur

Das Wetter war wiedermal nicht so toll vorausgesagt........ Trotzdem machten wir uns motiviert schon am Freitag morgen auf den Weg, so dass wir kurz vor 12 Uhr angekommen sind. Die Anreise war super, da sie nur eine gute Stunde dauerte. Der Campingplatz liegt etwas ausserhalb vom Dorf, in einem Schattental.

Wir wurden sehr freundlich empfangen. Auch hat uns die Dame gut über alles informiert (Busverbindungen, allgemeine Preistabelle und reduzierte Preise für Wellness, Gästekarte). Sie zeigte uns, in welchen Reihen wir uns einen Platz aussuchen dürfen. Diesen müssen wir Ihr dann melden, damit Sie uns an den Strom anschliessen kann. Dieser wird nach Verbrauch verrechnet. Da wir noch ziemlich unerfahren sind, hatten wir keine Ahnung, was uns das etwa kosten wird und ich war etwas verunsichert. Sie meinte dann aber, dass es für ein Wochenende nicht mehr als 20 Franken kosten wird. 

Der Campingplatz war für unsere Verhältnisse ziemlich voll (Schulsportferienzeit). Das stimmte uns etwas skeptisch, da wir dies nicht kannten. Ist aber auch ein gutes Zeichen oder nicht? Wir suchten uns dann ein Plätzli nicht gleich anschliessend an ein anderes Wohnmobil (ein Fahrzeug hätte dazwischen noch Platz gehabt). Die Dauercamper sind nicht in den gleichen Reihen angesiedelt.




Nachdem wir uns eingerichtet haben, fuhren wir auch gleich mit dem gratis Bus nach Engelberg. Das Wetter war nicht so toll. Darum schauten wir uns Engelberg ein bisschen an und besuchten die Schaukäserei. Wir waren etwas spät und der Käser war schon am aufräumen. Da das Wetter nicht so der Hit war, gingen wir dann gleich am nächsten Tag früher nochmals. Der Käser ist von ca. 10 Uhr bis 15 Uhr am Käse zubereiten. Die Schaukäsezubereitung ist kostenlos. Auch kann man Käse kaufen, Kaffee trinken und kleine Häppchen essen.

Zu den Sanitäranlagen ist zu sagen, dass sie einfach top sind. Für's Duschen bezahlt man 1 Franken und hat dann 4 Minuten Zeit. Die persönliche Umkleide ist mit einer Duschentür zu trennen. So bleiben die Kleider sicher trocken. Allenfalls sind für grosse Menschen die Duschen etwas niedrig. Da wir beide nicht die Grössten sind, hatten wir keine Probleme. 
Die Damen-WC sind neueren Datums und sehr schön mit Holz Wänden gemacht. Auch die Lavabo's sind Einzelkabinen und mit Türe verschliessbar. Für die Kleinen hat es tiefe Lavabos mit Fön. Unser Sohn hatte total Spass daran und wollte die Zähne beim Kinderlavabo und nicht im Wohmo putzen. 
Bei den Lavabos hat es Putzlappen, damit nach Gebrauch schnell reinigen kann.
Die Männer-WC waren noch älteren Datums, aber auch sehr sauber. Ev. werden diese auch mal noch renoviert. Das habe ich leider vergessen zu fragen.
Es hat ein separates behinderten WC mit Dusche, einem Wickeltisch sowie einer Babybadewanne. Auch dies war sehr sauber.

Bei den sanitären Anlagen war auch gleich die Abwaschküche. Es war sehr viel Abstellfläche vorhanden, pro Abwasch 2 Brünneli und in der Mitte eine Heizung damit die Abwaschtüchlein trocknen können. Einige Camper liessen Ihre Tüchlein da trocknen. Auch hatte es einen separaten Abfall für Essensresten.

Das ganze Gebäude war sehr gut beheizt. Man merkt, dass das ganze an ein Hotel mit einer riesen Wellnessanlage angeschlossen ist. Die sanitären Anlagen rochen nach Chlor. Im Damen-WC lief gemütliche Hintergrundmusik.

Die Wellnessanlage kann man als Campingplatznutzer mit reduziertem Eintrittspreis nutzen. Wir kamen leider gar nicht dazu. Werden wir aber sicher mal noch ausprobieren.

Auch gehört eine Küche und ein Aufenthaltsraum zu den Räumlichkeiten. Wir nutzen diese nicht. 

Bei der Reception hatte es auch ein Restaurant, mit sehr freundlichem Personal. Auch Kaffee zum mitnehmen gab es... für mich sehr wichtig ;-). Angeschlossen ist ein kleiner Laden. Die Preise waren, wie üblich etwas höher, aber noch gut im Rahmen. Man fand da so einiges... Von Teesieb bis zu Camper-WC-Papier, einheimischen Spezialitäten oder frisches Brot von der Bäckerei von Engelberg. Wenn man betreffend Brot Wünsche hatte, konnte man diese bis 16 Uhr am Vorabend bestellen. Dann waren die Wünsche am nächsten Morgen abholbereit. Natürlich kauften wir gleich Spezialitäten aus der Region für Zuhause sowie auch für zum Kochen im Wohmo.


Wir haben im Restaurant vis à vis Znacht gegessen. Speziell am Freitagabend gibt es Dreierlei Fondue chinoise, bacchus und bourgignon. Mhmm ein Genuss und der Preis war angemessen. Es gab eine tolle Auswahl an Fleisch und Fisch und nicht zu vergessen die vielen Beilagen und Saucen...... Natürlich gab es auch andere Menu's. Es hatte viele Kinder im Restaurant, aber irgendwie verlief der Abend total ruhig. Auch war das Personal total kinderfreundlich. Unser Sohn half mit Abtischen und bekam dann auch noch ein Eienwädli-Bärchen.

Auf dem Gelände befindet sich auch ein Spielplatz. Im Winter ist er geschlossen, aber im Sommer soll er der Hit sein. Dies haben wir von anderen Campern erfahren, welche immer mal wieder in Engelberg auf dem Camping vorbei schauen: Spielturm mit Rutschbahn, Schaukel, kleine Kletterwand, Luftkissen zum Hüpfen, etc.
Auch sagte man uns, dass im Sommer noch Kinderanimation statt findet.

Hinter dem Campingplatz geht die Langlaufloipe durch. Man kann also direkt vom Campingplatz aus auf die Loipe.



Im nahen Wald sind auch Gämse vom Wohmo aus zu sehen.... Natur pur!




Bevor wir die Rechnung bezahlen konnte, teilten wir der Reception mit, dass wir gehen abreisen möchten. Dies war notwendig, damit der Strom abgelesen werden konnte. Nun waren wir aber gespannt.
Schlussendlich waren wir überrascht. Wir hätten die Kosten höher eingeschätzt. Auf anderen Plätzen ist dies der Pauschalpreis für einen Tag, was wir hier für das ganze Wochenende bezahlt haben.

Für die Entsorgung war ein separater Raum eingerichtet. Dort konnte man alles entsorgen und auch schön trennen. Frischwasser und Ausguss war auch ausserhalb des Campingplatzes. Für uns Anfänger war dieser Platz etwas eng und klein, aber schlussendlich machbar. Es waren aber auch nur wir da, welche den Ausguss benutzen mussten. Ich stelle mir vor, dass es bei mehreren Wohmo's gleichzeitig, gerade im Winter, kompliziert wird, dass alle aneinander vorbei kommen. Die Stelle ist gerade an einem Durchgang, welche zu den Parkplätzen der Dauercamper führt. Man kann nur entweder raus oder rein. Aneinander vorbei wird schwierig. Auch das Kehren auf dem Parkplatz kann eng werden. Da ist man auf das Verständnis und die Geduld der anderen Wohmo's und Nutzer angewiesen. Wir hatten aber Glück und waren alleine und so klappte alles gut.

Fazit: Top Preis-Leistung. Wir sind wirklich begeistert. Alle waren total freundlich, alles ist sehr kinderfreundlich. Darum waren auch noch einige andere Familien vor Ort. Unser Sohnemann nutze den Schnee und spielte draussen vor dem Wohmo mit seinen Sändeli-Spielsachen. Dies war gut machbar und war aus unserer Sicht auch nicht gefährlich. Kein unmittelbares Wasser oder Strasse in der Nähe. Andere Kinder haben sogar einen Schneemann gebaut. Auch war der Ton auf dem Campingplatz sehr freundlich, ob nun Dauercamper oder nur Kurzanwesende.












Dienstag, 2. Februar 2016

erste Erfahrungen Wintercamping

Ehrlich? Ich habe es mir ungemütlicher vorgestellt.

Gut, wenn die Wetterprognose Schnee voraus sagt, dann werden wir nicht mehr gross am Wochenende in die Berge fahren. Vorallem, wenn der Schnee bis ins Unterland vorhergesagt ist. Das Fahren war sehr anstrengend, aber dies unabhängig vom Wohmo. Auch sind Orte, welche länger als 2 Stunden entfernt sind für ein Wochenende im Winter aus meiner Sicht ungeeignet. Bis man alles eingerichtet hat auf dem Camping und vor der Rückkehr auch wieder alles zur Abreise vorbereitet hat, dauert es schon etwas. Je nach Temperatur und Schneefall oder Wind gibt es auch angenehmeres zu tun.


Da wir ein wintertaugliches Wohmo mit Bodenheizung haben, ist es im Wohnmobil sehr angenehm warm. Natürlich muss man darauf achten, dass die Eingangstür immer gleich wieder geschlossen wird.
Auch haben wir den Dreh noch nicht so raus, welche Temperatur in der Nacht sinnvoll ist. Ja, eher kühler als während des Tages. Einmal war es zu kalt eingestellt und dann wieder zu warm. Beides nicht sehr angenehm zum Schlafen. Auch ist die Raumtemperatur im Hubbett anders als beim Bett im Heck. Aber wir finden das schon noch raus!

Was mich aber total überrascht hat? Ich dachte, dass ich immer am putzen bin mit dem Schnee und alles immer schmutzig oder nass ist. Dem war nicht so. Wir haben ein Tüchlein gleich beim Eingang platziert, konsequent die Schuhe da ausgezogen und dann die Schuhe bei den vorderen Sitzen hingestellt oder in die Bodenvertiefungen. Bei dem Fahrer- und Beifahrersitz haben wir einen Einlageteppich. Die Bodenvertiefungen sind beheizt, für Stiefel nicht möglich. Wenn mal Schnee rein kam, habe ich gleich alles raus gewischt. So wurde es nicht nass.

Eigentlich wollten wir ja auch Spiele machen, Gesellschaftsspiele. Wir haben diese auch mitgenommen, waren aber immer unterwegs. Dies wäre natürlich gemütlich gewesen, wenn es draussen schneit. Das nächste Mal!

Unser Sohnemann konnte sich draussen mit dem Schnee natürlich wunderbar beschäftigen. Auch die Eichhörnchen beobachten fand er total spannend. Die frische Luft tat uns allen gut und wir genossen die Ruhe der Winterlandschaft, aber auch die Geräusche aus der Natur liessen wir auf uns wirken.


Wir waren froh um die Isoliermatten, welche wir auf den Frontscheiben montiert haben. Diese hielten die warmen Temperaturen im Wohnmobil und wir mussten vor Abfahrt auch die Scheiben nicht kratzen. Dies wäre nicht ganz so einfach gewesen wegen der Höhe des Wohmos. Bis jetzt haben wir noch nicht oft die Gasflaschen wechseln müssen. Zum Glück haben wir einen automatischen Umschalter. Man stelle sich vor, die eine Flasche ist mitten in der Nacht leer. Hatten wir bereits bei Mietfahrzeugen bei 0 Grad.

Auch das Rausgehen fürs Duschen oder WC war gar nicht so schlimm. Die frische Luft tat gut und es gab immer was zu sehen oder man kam ins Gespräch mit den anderen Campern, Erfahrungen austauschen oder auch anderes austauschen.

Fazit: Wintercamping ist etwas umständlicher, aber der Charme vom Wintercamping überstrahlt dies!