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Mittwoch, 28. Dezember 2016

Besuch bei Freunden in Ringköping

Am Freitag morgen packten wir unsere sieben Sachen. Schade war es, aber wir freuten uns auch auf unseren nächsten Stopp. Wir besuchten Freunde in Kloster, Rinköping. 

Bereits vor 2 Jahren besuchten wir Sie und es war mega lässig. Sie hatten ein Haus etwas ausserhalb, schön in der Natur, einen grossen Garten, einen lieben Huskeyhund und einen Sohn im gleichen Alter wie unser Grosser! Unser Grosser freute sich darum schon sehr! Endlich wieder einmal mit einem anderen Kind spielen, dass auch Schweizerdeutsch spricht.

Nach einer gut 4 stündigen Fahrt kamen wir dann in Rinköping an. Da unsere Freunde noch am arbeiten sind, bummelten wir noch etwas durch Rinköping, kauften noch was Kleines für unsere Freunde und genossen die Sonne und das Meer! Bei unserem letzten Besuch kam dies zu kurz.

Gegen den Abend ging es dann auf zu unseren Freunden. Wir durften unser Womo bei unseren Freunden in den Garten stellen und durften es auch an den Strom anschliessen. Etwas "wild campen", aber nur ein bisschen ;-)


Essen und duschen durften wir bei Ihnen im Haus. War doch auch wiedermal schön in einer richtigen Dusche zu duschen und das Geschirr von der Spühlmaschine waschen zu lassen. Und die Cappuchino Maschine... einfach himmlisch!

Wir verbrachten ein tolles verlängertes Wochenende bei unseren Freunden. Es war toll etwas vom dänischen Alltag mitzubekommen und gemeinsame, gemütliche Abende zu verbringen.

Am Sonntag gingen wir in ein kleines Fijord grillieren. Es war ziemlich frisch, aber die Kids fanden es super und auch wir. Im Norden geht man nicht nur grillieren, wenn es schön warm und sonnig ist. 




Am Montag gingen wir auf den "kleinen" Spielplatz, welcher von den paar Häuschenbesitzer instand gehalten wird. Ja, unsere Freundin meinte, dass er nur klein ist. Aber das ist natürlich für nordische Verhältnisse. Hier in der Schweiz wäre dies ein gut erhaltender, mittelgrosser bis grosser Spielplatz! Die Kids hatten Spass und genossen das Spiel.

Wir liessen unsere Seele baumeln. 

Das Leben in Dänemark ist schon schön. Es gibt tolle Sachen, die wir in der Schweiz begrüssen würden! Natürlich gibt es auch Dinge, die uns an der Schweiz besser gefallen!

Am Dienstag mussten unsere Freunde wieder arbeiten, der Sohnemann wieder zur Tagesmami und wir packten unsere Sachen zusammen. Wir waren entspannt. Vor uns lagen wieder ein paar actionreiche Tage in Billund!

Ach ja, ganz vergessen. Die Region unserer Freunde ist eine tolle Ferienregion! Es gibt in der Nähe so einiges zu sehen und schöne Örtchen. Unsere Freunde haben auch eine Ferienwohnung, welche sie an Gäste vermieten. Hier wäre der Link zu Ihnen. Wenn es Euch interessiert, schaut doch mal rein!

Donnerstag, 8. Dezember 2016

In Skagen fühlen wir uns Zuhause

Von Göteborg ging es dann weiter nach Dänemark, Skagen. Da freuten wir uns schon lange drauf, denn wir waren schon mal da!


In Göteborg fuhren wir zum Hafen, da es mit der Fähre weiter geht. Bereits morgens waren wir da und bekamen dann auch noch einen Platz auf der Fähre für die Überfahrt nach Frederikshavn. Wahrscheinlich ist dies in der Hauptsaison nicht so einfach.



Die Zeit überbrückten wir mit Göteborg anschauen. Das heisst; 5 Minuten in die Stadt rein und schon waren wir auf einem riesigen Spielplatz. Unser Grosser fand es spitze und so verging die Zeit im Eilzugtempo. Auch die Überfahrt auf der Fähre am späten Nachmittag war ein riesiges Erlebnis. Mit dem Womo in die Fähre rein und dann waren wir fast 3 Stunden unterwegs. Das Wetter war schön und wir genossen die Überfahrt. Im Restaurant haben wir alle vorrätigen, frischen, schwedischen Zimtschnecken schnabuliert. Wie alles im Norden war auch die Fähre kindgerecht eingerichtet mit einem Spielraum.


In Frederikshavn angekommen fuhren wir dann ca. 1 Stunde nach Skagen zu unserem Lieblingscampingplatz, CampOne Grenen. Der Campingplatz liegt zwischen Skagen und Grenen (Nordspitze von Dänemark), an der Nordsee und Kattegat zusammenfließen. Wir kamen am späteren Abend an. Da ich vorher telefoniert habe, war ein Batch inkl. Unterlagen bereit gelegt. Bis spätestens 22 Uhr musste man vor Ort sein. Das administrative konnte man dann am nächsten Tag erledigen.

Skagen ist gut zu Fuss erreichbar. Der Weg nach Skagen geht am Strand entlang und dauert ca. eine halbe Stunde, mit Kindern natürlich etwas länger. Auch kann man Velos mieten, sogar mit Kindersitz drauf. Velo's mit Anhänger (für Baby's) kann man in Skagen mieten. Da in Dänemark alles Flach ist, das perfekte Fortbewegungsmittel, auch mit Veloanhänger und Kindern drin kein Problem.
Der Campingplatz ist einer der teureren Campingplätze. Wir haben auch das Gefühl, dass die Campingplätze in Dänemark teurer sind, als in Schweden. Seit unserem letzten Besuch hat sich einiges getan. Die eine sanitäre Anlage ist total neu gemacht. Es hat Mikrowelle, Backofen, einen wunderschönen Aufenthaltsraum, neue WC- und Duschanlage, Waschmaschine inkl. Tumbler und einen tollen Spielplatz. Für die Kinder hat es einen separaten Raum mit Kinder-WC, -Lavabos und Duschen. Mega lässig. Bei den Erwachsenen bezahlt man für das Warmwasser. Im Kinderbereich war das Warmwasser inklusive. Vom Campingplatz aus geht es über einen kurzen schmalen Weg durchs hohe Gras an den Strand. Das Wetter war traumhaft und wir gingen sogar baden. Man konnte sehr weit rein spazieren. Es war wunderbar. Der Grosse hatte etwas Respekt von den Meeresbewohnern und getraute sich nicht mit dem ganzen Körper rein. Wir sahen, Krebse, Fische und auch Qualen. Wir sammelten Muscheln, welche wir dann beim Weihnachtsgeschenke basteln brauchen. 


An der Reception waren sie freundlich. Es war aber nicht so herzlich familiär. Trotzdem fühlen wir uns auf diesem Campingplatz fast etwas Zuhause, nicht weil wir schonmal da waren. Dies war schon beim ersten Mal so und da war noch einiges eher alt und nicht so modern. Es ist die Luft, der Wind, die angenehmen Temperaturen, die Kühle in der Nacht. Auch die anderen Gäste waren sehr nett und wir kamen mit einigen ins Gespräch. Wir sprachen über unsere Reise und so weiter. Wir waren total entspannt und genossen das Leben. Mit dem Velo besichtigen wir Grenen und die wandelnden Dünen. Auch Skagen machten wir unsicher. Mitten in Skagen hat es einen riesen Spielplatz und daneben gute Restaurants. Auch ein Glaceladen mit tollen Kreationen findet man in Skagen. Wir probierten Mohrenkopfglacé! Mohrenköpfe gibt es in Dänemark mit den verschiedensten Füllungen und Streusel drüber.

Wir blieben 5 Nächte, wären aber auch noch länger geblieben. Während dem Tag hatten wir bis zu 27° Grad warm. Irgendwann mussten wir dann aber auch weiter. Unser Fazit von Skagen? Wir würden auch noch ein drittes Mal wieder kommen!

Lieblingsleuchtturm meines Mannes






Montag, 8. August 2016

Was muss alles mit für die Dauer von ein Monat?

Schon bald geht es los!!! 

:-) :-) :-)

Nicht mal mehr einen Monat.....

Bis jetzt haben wir die Tour in Richtung Skandinavien in etwa geplant. Nun müssen wir schon noch etwas genauer hinschauen. Im September ist es dann ja so, dass schon einige Campingplätze schliessen oder geschlossen haben. Mit Kindern dann noch lange einen Campingplatz suchen, ist dann vielleicht auch nicht so entspannend. Darum suchen wir uns auf der Route einige Plätze aus. Wir wollen aber trotzdem noch flexibel bleiben und keine Route fix planen oder feste Tage wann wir wohin reisen. Unser erster Halt möchten wir in der Gegend von Hamburg machen. So schauen wir in dieser Richtung, ob es einen kinderfreundlichen Stellplatz hat, vielleicht auch noch einer auf dem Weg unterwegs, wenn die Strecke zu lange wäre.

Nun aber zum Thema packen. Bei unserem Wohnmobil können wir 300 kg zuladen, bis wir 3,5 Tonnen erreicht haben. Das Wohmo wäre für mehr ausgelegt, ist es aber nicht zugelassen, da wir im Moment nur die normale PW Prüfung haben. In diesen 300 kg werden auch die Kinder und ich eingerechnet... Der Fahrer ist mit einem Standartgewicht bereits eingerechnet.


Präventionsvideo der Kantonspolizei Zürich


Da muss man sich schon genau überlegen, was mit soll und was nicht.

Was wir uns zum Beispiel fragen, sollen die Schneeketten mit oder nicht? Wir waren ja auch schon im September im Norden und es kann da gut unter Null Grad werden. Sollen wir Tisch und Stühle mitnehmen? Sitzen wir überhaupt oft draussen oder eher nicht. Auf den meisten Campingplätzen hat es oft eine Möglichkeit am Tisch draussen zu Essen, allenfalls mit anderen Campinggästen.

Auch werden wir Sommerkleider mitnehmen sowie auch schon eine warme Jacke für den Grossen und für den Kleinen einen warmen Anzug. Im Notfall kann man ja immer waschen oder auch mal was einkaufen gehen. Reisen ja innerhalb der Zivilisation herum ;-).

Was ich sicher genug mitnehme, sind Medikamente für den Notfall. Was gegen Fieber, was gegen Erkältung, Schmerzen und was man so braucht. Essen werden wir nur wenig mitnehmen. Lieber kaufen wir unterwegs Nahrungsmittel von der Region ein und probieren Spezialitäten aus. Haben wir bis jetzt oft so gemacht. Im Laden wissen Sie ja meistens auch, wie man die Dinge so zubereitet. Man muss nur Fragen und meistens macht es Ihnen auch noch Spass und man kommt mit den Einheimischen ins Gespräch.

Auch Themen sind Velo (Platz hätten wir ja genug in der Garage) und Kinderwagen. Unsere Velo nehmen wir sicher nicht mit, ev. das Velo von unserem Grossen. In Dänemark haben wir die Erfahrung gemacht, dass man an den meisten Orten Velos mieten kann. Was aber mit muss, ist der Kinderwagen. Dies wird für diesen Monat nämlich Schlafplatz (Babyschale) und auch Spielort sein.

Dienstag, 26. Januar 2016

1. Mal Wintercamping - Camping Gravatscha Samedan

Eigentlich wollten wir ja übers Neujahr das erste mal Wintercampen. Aufgrund Krankheit war dies dann nicht möglich. Natürlich musste dies nachgeholt werden, da wir ja mit unserer Familie im Engadin noch Weihnachten feiern wollten und dies nicht erst Mitte Jahr oder so sein sollte.

Es soll schneien. Typisch, dass wir uns immer die Wochenenden aussuchen, welche aus irgendwelchen Gründen nicht so praktisch sind. Dieses Mal sagt die Prognose Schnee, bis ins Unterland voraus. Gemäss WetterApp soll sich die Menge in Grenzen halten......

Als wir am Freitag morgens um 6 Uhr aufstanden, lag Schnee und im Radio meldeten sie an vielen Stellen auf der Strasse Glatteis. Wir überlegten uns noch, ob es wirklich eine gute Idee ist heute zu fahren. Wir haben ja Winterpneus auf dem Wohmo und auch Schneeketten dabei, also sollte nichts schief gehen. Diese finanziellen Auslagen sollen sich ja auch lohnen ;-) ... und wie sollten wir unserem Sohnemann erklären, dass wir nun doch nicht zu non und nona gehen?

Also machten wir uns auf den Weg, packten alles ins Wohmo und wollten los fahren.... Die Betonung liegt bei "wollten"! Es hatte ca. 10 cm Schnee, ging leicht bergauf und der Pflug hat natürlich nicht bis zur Scheune (wo unser Wohmo parkiert ist) gepflügt. Also mussten wir nach 2 Meter schon Ketten montieren, damit wir es überhaupt auf die Strasse schafften. Im Wohmo war es immer noch ziemlich kalt und unser Sohnemann fror.... ihn zuerst mit Decken einkuscheln und dann Ketten montieren. Ich habe assistiert und die Anleitung gehalten, während mein Mann meinen Schilderungen folgte. Leider stimmte meine Schilderungen nicht ganz überein mit den Ketten. Es fehlte an beiden Ketten ein Teil um diese anzuziehen. Es klappte aber doch und mein Mann montierte die Ketten für 5 Meter...... Danach wieder demontieren. Nun konnte es los gehen! Juphiiiii

Von unterwegs meldete ich mich beim Campingplatz Gravatscha, dass wir unterwegs waren und wann wir etwa ankommen werden. Die zuständige Dame war sehr nett und zuvorkommend. Wir durften uns einen Platz aussuchen, da nur 2 Plätze besetzt waren. Da wir aber zuerst den Wassertank füllen wollten, machten wir ab, dass wir warten, bis die Rezeption geöffnet ist, im Winter ab 14 Uhr. Das Platzwartenpaar war auch ausserhalb der Rezeptionsöffnungszeiten auf dem Handy gut erreichbar und immer sehr hilfsbereit.


Der Campingplatz ist ab Einfahrt in die Industrie von Samedan gut beschildert und liegt abgelegen am Ende der Flugplatzpiste. Man hört also die Flieger starten, was wir ganz toll fanden. Auch kann man, wenn es geschneit hat, der Flugpisten-Schneeräummaschine zuschauen.



Als wir ankamen, stellten wir unser Wohmo vorübergehend bei der Servicestation mit Ausguss und Frischwasser hin. Auf dem Camping mussten wir überraschenderweise keine Schneeketten montieren, obwohl es schon reichlich geschneit hat. Mein Mann hatte das richtig gut im Griff. Schön war, dass wir den Platz für unser Wohmo selber auswählen durften. So konnten wir den nehmen, der am Besten für uns war. Praktisch, damit Wohmo gerade ausgerichtet werden konnte und wir eben keine Schneeketten montieren mussten.



Nachdem einrichten schauten wir uns gleich die Anlage an und kamen auch gleich mit anderen Campern in Kontakt. Es hatte doch auch Leute unterwegs mit VW Bus oder ähnlichen Wohnmobilen. Spannend mit den Leuten zu sprechen. Genau dies gefällt mir am Campen, der unkomplizierte Kontakt zu anderen Menschen!

Wir waren noch nie auf einem Campingplatz mit solch sauberen Sanitäranlagen und Aufenthaltsraum. Gigantisch! Auch waren die Gebäude gut beheizt, was bei diesen Temperaturen natürlich wichtig ist. Das Sanitärgebäude ist mit viel Holz gebaut. Es riecht richtig nach Holz! Heimelig und gemütlich! Bei den Damenduschen und WC hat es auch einen Wickeltisch. Die Duschen sind angenehm und  funktionieren einwandfrei. Was mir etwas gefehlt hat, war ein Schemel für die Kleinkinder, damit sie zum Lavabo hoch kommen. Auch ein Behinderten WC mit Dusche ist vorhanden, wobei dieses im Rollstuhl nicht so einfach zugänglich ist (steil, im Sommer Kiesweg und durch den Schnee im Winter auch ziemlich streng). 
Es befindet sich kein Spielplatz auf dem Gelände. Dies fände ich sehr sinnvoll, da der Campingplatz ja doch sehr abgelegen ist. Bis man bei Läden oder in der Gemeinde ist, marschiert man schon 30 -45 Minuten zu Fuss. Wenn man im Winter Ski fahren möchte, ist dieser Campingplatz wahrscheinlich zu abgelegen.



Wir hatten das Glück, dass wir das Auto unserer Schwiegereltern nutzen durften. So waren wir natürlich ziemlich mobil.

Den Campingplatz fanden wir sehr freundlich und sauber. Er ist total in der Natur. Wir konnten mit Sohnemann Eichhörnchen beobachten und anscheinend kommen auch Hirsche auf den Platz. Wenn man gerne Langlauf macht, liegt der Camping direkt an der Langlaufloipe. Im Restaurant, welches gleich beim Campingplatz ist, lohnt sich ein Besuch. Es ist sehr hübsch eingerichtet und fein. Je nachdem sollte man die Plätze vorgängig reservieren. Auch im Restaurant sind Sie sehr kinderfreundlich.

Fazit zum Camping:Naturnah und sehr freundlich. Für uns wahrscheinlich nicht der letzte Besuch!

Dienstag, 17. November 2015

Legoland Deutschland, wir kommen!

Nach einer unkomplizierter Fahrt, kamen wir nach knapp 4 Stunden dann endlich beim Legoland Deutschland an. Es ist alles toll beschildert, wenn man zum Feriendorf möchte (Campingplatz ist im Feriendorf integriert).

Es war vor Mittag und unser Sohn konnte es kaum mehr erwarten ins Legoland zu gehen. Man muss dazu sagen, dass wir bereits das Legoland in Dänemark besucht haben und er darum schon wusste, was ihn etwa erwartete. So war natürlich die Vorfreude riesig. Auch kamen noch Freunde mit Ihrem Sohn mit, was das ganze noch lässiger machte.

An der Rezeption wurden wir freundlich empfangen. Alles hat geklappt mit der Online Buchung (Online Buchung ist anscheinend preisgünstiger). Uns wurde alles super erklärt, Weg zum Campingplatz, Restaurants, Kiosk für Brötli am morgen, sanitäre Anlagen, etc. Wir hatten keinen fixen Platz zugeteilt, wir durften einfach einen freien Platz auswählen. Mein Mann hat dann das Wohnmobil an seinen favorisierten Platz eingerichtet und ich spazierte mit Sohnemann in Richtung Campingplatz. Es dauerte eine Weile, da es unterwegs einige Spielplätze hatte und viel zu sehen gab. Mit 3 Jahren hätte man den Kindern im Feriendorf schon sagen können, wir sind im Legoland und sich den Eintritt sparen können. Das Feriendorf selber ist schon ein Erlebnis, dass sicher 2 Tage ausgefüllt hätte.

Der von meinem Mann ausgewählte Platz war perfekt, gleich nehmen dem Spielplatz und auch den sanitären Anlagen. Es hatte noch einige freie Plätze, trotzdem waren wir überrascht, wieviel Leute zu dieser Zeit noch am campen sind.
Auch bei den sanitären Anlagen konnte man deutlich erkennen, dass wir im Legoland Feriendorf sind. Es war hübsch gemacht und alles, auch für Babys und Kleinkinder vorhanden. Die Duschen waren aus meiner Sicht nicht so ideal. Die Brause war fix und zu Nahe an die Hinterwand ausgerichtet. Man musste sich richtig verrenken, damit man unter dem Wasser stand, aber nicht an den heissen Hahn heran kam. Das Wasser musste man nicht extra bezahlen dafür, musste man daurend drücken, da es so schnell wieder abstellte. Dies nicht nur in der Dusche, sondern auch bei der Abwaschstation. Dies war nicht so angenehm. Auch war es nicht so sauber, wobei dies eher mit den vorangehenden Duschenden zu tun hatte.

Im Feriendorf hatte es 3 Restaurants, die man benutzen konnte und auch einen Kiosk, welcher am Morgen für die Camper geöffnet hatte, damit sie Brötchen kaufen konnten. Das eine Restaurant war Buffet und die anderen Beiden bedient. Preislich waren die Restaurant etwa identisch (Dschungelbuffet und Burg, das Steakhouse haben wir nicht besucht). Die Auswahl des Morgenkioskes war nicht riesig, reichte aber für uns.

Das Legoland konnte man bequem über einen kurzen Spaziergang (ca. 10 Minuten) durch ein Wäldchen erreichen.Dieser Eingang war nur für Bewohner des Feriendorfes und somit auch bei hoher Besucherzahl sehr angenehm.

Für uns war das Legoland der Hit. Unser Sohn kam voll und ganz auf seine Kosten. Etwa die Hälfte der Bahnen oder Attraktionen konnten die Kleinen schon benützen und erleben. Es gab ein Duplo Land, bei dem Sie verschiedenen Spielmöglichkeiten ausprobieren konnten. Dort war auch die Babystation zu finden mit Wickeltisch, Hipp Produkten und Stillecke im Hause drinnen. Dann hatte es auch noch Städte, die mit Lego nachgebaut wurden. In denen fuhren Schiffe und Auto's, etc. Zwischendurch hatte es Knöpfe, mit denen man eine Aktion auslösen konnte. Die Kinder standen fast Schlange und erstaunlicherweise konnten Sie sich da geduldig verweilen. Wir Erwachsenen mussten dann noch fast Stunden mal sagen, dass wir gerne weiter gehen würden. :-)
Auch wir als Legogeneration hatten unseren Spass und die Männer gingen auch noch auf 2 Bahnen, bei denen unsere Söhne noch zu klein waren.

Wir können einen Ausflug mit dem Wohnmobil zum Legogland nur empfehlen. Es macht Spass und lässt die Herzen kleiner und grosser Menschen höher schlagen.

Noch ein Hinweis: Da mein Mann vom Legoland fasziniert war, hat er ganz vergessen Fotos vom Campingplatz zu machen. Aufgrund Krankheit mussten wir unsere Herbstferien auch kürzen und gingen nachdem Legoland nach Hause.


Leider können wir aus technischen Gründen aktuell nicht mehr Fotos anfügen. Sobald die Fotoprogramme wieder funktionieren, liefern wir noch ein paar Eindrücke nach!

Dienstag, 29. September 2015

Unser erster Wochenendausflug: TCS Camping St. Moritz

Endlich ist es soweit, unser erster Wochenendtrip mit unserem Heim auf Räder stand am Freitag vor der Tür.

Als wir noch die restlichen notwendigen Sachen eingepackt haben (und trotzdem noch ein paar Kleinigkeiten vergessen), ging es dann um 15 Uhr nachmittags los. Mein Mann war natürlich der mutigere und setzte sich gleich hinters Steuer. Er ist auch der mutigere in diesen Dingen, da er auch routinierter ist als ich.

Schnell hatte er Breite und Länge des Wohnmobils im Griff. Auf der Autobahn geht das ja auch relativ schnell, aber auch über den Julierpass meisterte er die Fahrt ohne Zwischenfall! Es ist schon ein umgewöhnen, wenn beim PW alles automatisch geht (Scheibenwischer, Licht und noch Automat, Wohnmobil ist geschaltet).

Wir haben uns den TCS Camping St. Moritz als erste Anfahrtstelle ausgesucht, da wir wahrscheinlich öfters im Engadin sein werden. Die Familie meines Mannes lebt an diesem schönen Ort!


Als wir gegen 18 Uhr angekommen sind, werden wir von Rezeptetionsdame sehr nett empfangen. Es ist nicht mehr viel los auf dem Camping. Er hat das letzte Wochenende vor Saisonschluss offen. Es sind dann auch nicht mehr alle sanitären Anlagen offen und sie wäre froh, wenn wir das administrative noch am Samstag erledigen können. Einen Platz können wir uns aussuchen. Die Dame zeigt uns auf dem Plan auch auf, welches die Sonnenplätze sind. Das fand ich gerade bei diesen kühlen Temperaturen total hilfreich.

Und dann ging es los.... Der Platz war fast leer. Gemäss Plan stehen über 100 Plätze zur Verfügung, aber nun waren ca. 10 Plätze besetzt und alle standen sympathisch kreuz und quer. Uns gefällt das. Wir parkieren unser Wohnmobil in der Nähe vom Stromanschluss und auch nicht zu weit weg von den sanitären Anlagen. Wobei, die sanitären Anlagen waren eigentlich von überall gut zugänglich. Das Gelände ist flach auf einer Wiese gelegen, abseits von der Strasse, also sehr ruhig. Das Einzige was man hört, sind Kühe mit Glocken, was uns persönlich gefallen hat.
Durch den Campingplatz geht ein Weg, den Spaziergänger, Jogger und Velofahrer benutzen. Unser Wohnmobil stand gerade an diesem Weg, aber man sitzt ja bei diesen Temperaturen nicht mehr so gross draussen. Auch wird dieser Weg in der Hochsaison sicher reger benutzt.

Die sanitären Anlagen waren sauber und bei diesen Temperaturen (Nacht wurde es schon 0 Grad) angenehm temperiert, gerade auch die Dusche. Diese hatte auch guten Druck, damit man das Shampoo wieder aus den Haaren raus kriegt. Für kleinere Kinder hatte es auch einen kleinen raum mit Wickeltisch und Kinderbadewanne in angenehmer Höhe und wenig Spielzeug für im Wasser. Die Menge der sanitären Anlagen, gerade auch die Abwaschbecken für Geschirrabwasch, fanden wir eher knapp bemessen. Bei uns war nicht viel los und es war kein Problem, aber in der Hochsaison? Beim morgendlichen Abwasch waren doch alle Becken besetzt.

Der Kinderspielplatz ist gut von der Grösse, entspricht aber wahrscheinlich nicht mehr ganz dem heutigen Standard. Auch war eine Schaukel defekt. Ca. 20 Gehminuten zu Fuss in Richtung St. Moritz finden sich aber 2 grosse und wirklich vielseitig angelegte Spielplätze, welche super in Stand gehalten sind. Der eine ist beim Heilbad und der andere ist das Kinderparadies.

Der Kiosk war klein aber fein, gleich neben dem Fluss Inn. Es hat Tische und Bänke, ein Teil unter Zelt, also vom Regen geschützt. Es gab eine Speisekarte, die wir aber nicht ausprobierten. Wir waren ja meistens auf Familienbesuch oder der Besuch bei uns im Wohnmobil. Es fanden sich aber trotzdem immer Leute dort, vorallem auch Einheimische, was ja ein gutes Zeichen ist.


Unser Gesamteindruck: Einfacher, sehr freundlicher und gut gelegener Campingplatz. Da gehen wir sicher wiedermal hin im nächsten Sommer.





Sonntag, 20. September 2015

Endlich..... Wir holen unser Wohnmobil ab!

Es ist soweit. Das Wohnmobil ist bereit. Vorfreude ist doch die schönste Freude! Nun wird es aber ernst.

Unser Verkaufsberater meinte, dass die Ablieferung des Wohnmobils ca. 3 Stunden dauern wird. Ok. Was machen wir den solange?

Mein Mann kam direkt nach der Arbeit und holte mich und Sohnemann am Bahnhof ab. Dies am Nachmittag um 16 Uhr. Für Sohnemann ist Tablet mit Film und Tiptoi eingepackt, damit wir uns auf die Ablieferung oder Abnahme konzentrieren können.

Leider regnete es in Strömen. Hoffentlich ist dies kein schlechtes Omen für unsere Reisen mit dem Wohnmobil?

Als wir ankamen, wurden wir auch gleich herzlich empfangen. Das Wohnmobil stand unter dem Dach, damit das ganze etwas ruhiger und trocken ablaufen konnte. Ich installierte Sohnemann das Tablet mit Pingu Film im Wohnmobil. Er fand es spitze. War richtig zappelig. Wie im Mietfahrzeug, als wir on Tour waren.

Nun ging es los. Der Verkaufsberater erklärte uns jedes Detail. Zuerst aussen rum und dann drinnen. Beispiele: Wie funktionierte die Toilettenentleerung? Was ist zu beachten beim Markise raus lassen? Welche Hebel sind wann an- oder abzuschalten? Wie funktioniert das Navi genau? und noch vieles mehr.... Eigentlich hätte ich mir das ja alles aufschreiben sollen. Das können wir uns doch nicht merken? Der Herr meinte dann, dass es in der Anleitung zum Wohnmobil eine Checkliste gebe. Das müssen wir dann nochmals studieren.

Nach gut 2,5 Stunden waren wir durch und um viele Informationen reicher. Sohnemann hat inzwischen zu Tiptoi gewechselt und das auf dem Bett im Wohnmobil. Er ist stolz und müde, meint er. Müde, habe ich da richtig gehört? Zuhause ist er nie müde.... Ich glaube, er freut sich im Wohnmobil zu schlafen.

Nun gingen wir noch ins Büro, Kaffee trinken und dazu bekamen wir einen Koffer voll Anleitungen! Wahnsinn........ Auch mussten wir noch Abnahmeprotokoll unterschreiben. Bei der Abnahme haben wir noch ein paar Mängel entdeckt, welche aber ohne Probleme noch behoben werden. Das Fahrzeug bleibt ja noch 2 Wochen da stehen. So haben sie noch Zeit, auch wenn wir es zwischendurch für eine Tour holen.

Nun zu guter Letzt: Schlüsselübergabe!! Tolles Gefühl. Wir haben noch nie soviel Geld ausgegeben. Das ist nun unser... Unser Eigenheim auf Räder! Der Moment war einmalig für uns alle Drei.

Bald geht es auch schon auf unsere erste Tour. Hoffentlich schneit es nicht, denn uns fehlen noch die Winterpneus und Schneeketten....

Nun freuen wir uns auch schon aufs einrichten. Zuerst mal das Notwendige und dann werden wir es sicher noch etwas personalisieren. Gewisse Sachen auf unseren Geschmack anpassen.... Neue Vorhänge! Da habe ich auch schon eine Idee......

Bedienungsanleitung und Schlüsse für unser Wohnmobil


Sonntag, 13. September 2015

Wir kaufen ein Wohnmobil

Nachdem für uns die Frage Wohnmobil oder Wohnwagen geklärt war, konnte es losgehen.....

Bei uns in der Nähe ist ein grosser Händler mit Campingladen und Werkstatt. Wir gingen ein bisschen naiv an die Sache ran. Natürlich war das unsere erste Anlaufstelle, sehr praktisch in der Nähe auch für die Zukunft.  Dabei handelt es sich um www.bantam-camping.ch in Urdorf. Wir hatten ja keine Ahnung, dass die Auswahl da so riesig ist und dann auch noch der Laden auf 2 Stöcken.

Aber von Vorne. Wir kamen also an und staunten nicht schlecht, dass bei allen Wohnmobilen die Türen einladend offen standen. Wir packten die Chance und besichtigten dann auch gleich die ersten Fahrzeuge. Wir wählten Modelle aus, die wir gemäss Internet und Magazinen attraktiv fanden.

Wir hatten ein paar Bedingungen, die für uns wichtig waren:
- wintertauglich
- es sollte mind. 4 Betten haben und diese sollten so gestaltet sein, dass nicht jedes Mal umgebaut werden muss
- Navigationssystem
- Fernseher für gemütliche Winterabende und regnerische Sommerabende
- Dusche und WC, diese "praktisch" sind
- kein Alkoven, wie überall mit Kinder empfohlen wird

Der Rest war uns nicht so wichtig. Auch ob neu oder Occassion waren wir offen. Wir mussten den Preis berücksichtigen, da wir nur ein beschränktes Kapital zur Verfügung hatten.

Nach kurzer Zeit sprach uns ein Verkaufsberater an. Da wir nicht wirklich viel Ahnung hatten und uns doch so einiges aufgeschwatzt werden könnte, war ich nicht so erpicht von einem guten Verkäufer voll gequatscht zu werden. Also, mal schauen, ob er Interesse zeigt, wenn wir eher zurück haltend sind. Ich sagte dann auch: Wir kennen uns nicht so gut und wollen uns einfach mal informieren. Ob wir ein Wohnmobil kaufen werden, sind wir noch sicher.

Er stieg darauf ein und fragte, was wir sehen möchte und er uns gerne Fragen beantworte. Schlussendlich hat er uns 2 Stunden (bis in den Mittag rein. Sohnemann hat schon Picknick ausgepackt :-)) beraten bzw. vor allem auch informiert und anschaulich an den Wohnmobilen demonstriert, was auf dem Markt ist und wo die Unterschiede sind. Zwei Fahrzeuge vor Ort haben uns besonders gut gefallen (ein Occasion und ein letztjähriges Modell). Wir fühlten uns total gut beraten, auch weil der Herr sich wirklich Zeit genommen hat und uns nicht voll gequatscht hat. Auch konnte er aus eigener Erfahrung berichten. Das fanden wir auch sehr sympathisch.
Schlussendlich vereinbarten wir, dass er uns für die 2 Fahrzeuge Offerten zustellte und noch für 2 weitere Neufahrzeuge. Wir teilten aber auch mit, dass wir uns noch weiter umschauen werden.

Zum Glück hatten wir noch Ferien! Uns hat es gepackt....
Mein Mann und ich waren ja schon motiviert, aber unser Sohn?! Das war ja kaum mehr auszuhalten. Er hätte am liebsten unseren PW stehen lassen und gleich das Wohnmobil mitgenommen. Mit kaum 3 Jahren wusste er auch bald einige Fachausdrücke und ob diese vorhanden sind. Als Beispiel das Hubbett. Unser Sohn war ja immer vorne mit dabei. Er schaute ins Fahrzeug rein und meinte; Dieser hat ein Hubbett. Ok, dann rein ins Wohnmobil und besichtigen.

Gleich am darauffolgenden Tag besuchten wir nochmals 2 Händler mit andere Marken (wir hatten uns ja im Internet schlau gemacht). Dies war ein bisschen enttäuschend. Man konnte die Wohnmobile nicht so offen besichtigen und die Auswahl war auch eher beschränkt. Man muss aber auch sagen, dass das Verkaufspersonal an allen Orten sehr freundlich war und viel aus eigenen Erfahrungen berichtete. Dies bestärkte uns nochmals, dass wir mit einem Kauf eines Wohnmobils auf dem richtigen Weg sind.

Lange Rede kurzer Sinn. Nachdem wir die Offerten vom ersten Händler erhalten haben, war unser Entscheid schon ziemlich klar. Wir wollten aber noch Probefahren, da wir bis jetzt nur mit einem Wohnmobil (Mietfahrzeug mit Alkoven) herumgekurvt sind. Danach war die Sache klar. Ohne Alkoven kann man sich ja sogar im Wohnmobil während der Fahrt verständigen..... Im Mietfahrzeug mit Alkoven war dies schwierig. Es war sehr laut während der Fahrt.

Der Entscheid war gefallen: Ein Vollintegrierter Carthago c-tourer I 142 Sonderedition 2014.

Foto: Carthago Reisemobilbau GmbH

Sonntag, 6. September 2015

Wohnmobil oder Wohnwagen?

Schwieriges Thema. Wir haben Freunde, für die kommt nur ein Wohnwagen in Frage und andere, bei denen ist das "nonplusultra" ein Wohnmobil oder sogar umgebauter Car. Was ist für uns geeignet? Mit einem Wohnmobil waren wir schon unterwegs, aber noch nicht mit einem Wohnwagen. Damit wir einen Wohnwagen ausprobieren könnten, müssten wir eine Anhängerkupplung für unser Auto kaufen. 

Ganz nach meinen Gewohnheiten ging ich ins Internet und suchte nach Vor- und Nachteilen beider Varianten. Was ist mit Kind idealerr? Leider habe ich darüber nicht viel gefunden. Empfohlen wird ein Wohnmobil, wenn man eher herum reist und zwischendurch an den Wochenenden los zieht. Der Wohnwagen wird eher empfohlen, wenn man irgendwohin fährt und dann für 2 Wochen am gleichen Ort bleibt.

Wir sind eher die, die unterwegs sein werden. Dies haben wir schon gemacht und es hat gut geklappt und uns sehr gut gefallen. Der einzige Vorteil am Wohnwagen sehe ich darin, dass man vor Ort mobiler ist und natürlich den Preis. Aber möchte man in den Ferien das Leben nicht ein bisschen langsamer angehen? Tut ein Spaziergang oder auch eine Velofahrt in der Natur zum nächsten Dorf nicht gut?

Für uns war schnell klar: Wir möchten ein Wohnmobil und keinen Wohnwagen. Ein anderer Punkt, ich habe Angst mit einem so grossen Anhänger rum zu kurven. Auch auf der Autobahn zu fahren, wenn es stark windet, stelle ich mir unheimlich vor. Für mich waren dies die ausschlaggebenden Punkte mich gegen den Wohnwagen zu entscheiden. Mein Mann war zum Glück der gleichen Meinung. Unser Sohn konnte von Beidem nicht genug kriegen, als wir von Verkäufer zu Verkäufer tingelten.

Weiter ist es mit einem Wohnwagen komplizierter betreffend Geschwindigkeit. Mit Wohnwagen sind die maximal Geschwindigkeiten pro Land unterschiedlich. Ein Wohnmobil unter 3,5 Tonnen ist gleich zu Fahren wie ein Kleintransporter. Für ein Solches benötigt man keine spezielle zusätzliche Prüfung fürs Fahren und die Geschwindigkeiten ist wie ein normaler PW geregelt.

Ein weiterer Vorteil für uns mit dem Wohnmobil ist: Wenn man unterwegs ist und anhält für Picknick oder auch auf einem Stellplatz, man muss nicht notwendigerweise raus, zum Beispiel bei Regen. Es wackelt nicht im Wohnmobil, weil man keine Stabilisierung eingerichtet hat. Ein bisschen bequem, aber so sind wir eben...


Donnerstag, 20. August 2015

Wie alles begann...

Vor gut 1,5 Jahren überlegten wir uns, was wir in unseren Sommerferien unternehmen sollen. Am Strand liegen, ist nicht so unser Ding. War es noch nie. Wie früher im Auto herum reisen mit einem knapp 2 jährigen Kind? Immer ein und auspacken? Braucht ein Kind nicht auch in den Ferien " ein Zuhause"? Soll das ein Auto sein? Sohnemann fährt ja nicht wirklich gerne lange Strecken mit dem Auto.
In unseren Jugendjahren waren mein Mann und ich schon mit dem Zelt unterwegs. Das wäre noch was, aber ist das nicht zu kalt im September in Dänemark und Schweden? Und immer wieder Zelt auf- und abbauen?

Wir sind schon ein bisschen egoistisch und bequem: Es sollte nicht 2 Wochen lang der gleiche Ort sein. Immer ein und auspacken haben wir auch keine Lust. Aber unser kleiner Mann sollte auch seinen Spass haben. Und dann sollte auch noch etwas Natur dabei sein. Natürlich sollte es auch nicht mega teuer sein!

Dann kamen wir auf die Idee mit dem Wohnmobil. Unser Sohn hat immer das Zuhause dabei. Wenn er keine Lust mehr hat zu fahren, dann suchen wir uns ein schönes Plätzli und wir bekommen was von der Gegend und der Natur zu sehen.

Also, packten wir die Sache an. Wir mieteten ein Wohnmobil im Norden von Deutschland, legten in etwa eine Tour fest und dann ging es los. Wir reisten durch Dänemark. Schlussendlich haben wir dann nicht die ganze Tour gemacht. Dort wo es uns gefallen hat, blieben wir länger bzw. änderten unsere Heimreise. Es war toll und irgendwie hatten wir richtig Zeit füreinander! Familienzeit und doch was von einem tollen Land gesehen. 

Bis heute, schaut unser Sohn jedem Wohnmobil nach und meint: "Mami, ich auch schon gefahren".

PS: Über die Reise selber, berichte ich separat.